KiTa-Qualitätsgesetz und Aktion „Sprach-Kitas retten“

Kind baut Formen aus Sand
© Christoph Wehrer / Stiftung Haus der kleinen Forscher

BUNDESWEIT

Debatte zum „KiTa-Qualitätsgesetz“

Am Mittwochabend debattierte der Bundestag das „KiTa-Qualitätsgesetz“. Der Gesetzesentwurf soll das „Gute-Kita-Gesetz“, das zum Jahresende ausläuft, ablösen. Beim bisherigen „Gute-Kita-Gesetz“ konnten die Länder Bundesgelder auch nutzen, um Kita-Gebühren zu senken. Das soll sich nun ändern. Gelder sollen fortan vorrangig für sieben Handlungsfelder, darunter beispielsweise „Förderung der sprachlichen Bildung“ oder „Förderung der kindlichen Entwicklung, Gesundheit, Ernährung und Bewegung“ verwendet werden. Nur Länder, die Bundesmittel bisher schon für Beitragssenkungen verwendet haben, dürfen dies auch weiterhin tun.

Der Tagesspiegel

ver.di begrüßt „KiTa-Qualitätsgesetz“

ver.di begrüßt den Entwurf zum neuen „KiTa-Qualitätsgesetz“, mit dem bundesweite Standards für die Qualität in der frühkindlichen Bildung geschaffen werden sollen. ver.di habe in den vergangenen Jahren mehrfach auf die Notwendigkeit bundesweiter Standards hingewiesen. Denn aktuell sei die „Qualität in der frühkindlichen Bildung abhängig von der Kassenlage der Länder und Kommunen“, so die stellvertretende ver.di Vorsitzende Christine Beele.

Jugendhilfeportal

Dürfen Kinder denn heute alles?

Ein Team aus SPIEGEL-Redakteurinnen und -Redakteuren hat mit Eltern und Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis gesprochen und Kinder in ihrem Alltag beobachtet. Unter anderen spricht die Psychologin Fabienne Becker-Stoll, Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP) in München, über die Grundbedürfnisse und herausforderndes Verhalten von Kindern. Dabei blickt Becker-Stoll auch auf die Rolle von Eltern und anderen Bezugspersonen in Kita und Schule. Ein Artikel über die „gesellschaftliche Spannung in der Luft, wenn es um Erziehung geht“ und darüber, warum die Frage „Dürfen Kinder denn heute alles?“ eigentlich keine Frage, sondern vielmehr ein Vorwurf ist.

DER SPIEGEL

HESSEN

Bildungspolitische Debatte im hessischen Landtag

Die GEW Hessen lobt die bildungspolitische Debatte in dieser Woche im hessischen Landtag. Viele Themen, die die GEW seit Langem umtreibt, wie der anhaltende Fach- und Lehrkräftemangel oder die unzureichende Bezahlung von Grundschullehrkräften, standen auf der Agenda. Für den 12. November ruft die GEW zur Demonstration für die Angleichung der Bezahlung von Grundschullehrkräften nach A13 auf.

bildungsklick

GEW Hessen unterstützt Kampagne „Sprach-Kitas retten“

Das Bündnis „Sprach-Kitas retten“, zu dem sich Gewerkschaften, Verbände, Kitaträger, Fachkräfte und Eltern zusammengeschlossen haben, ruft zu einem Aktionstag am 19. Oktober auf. Das Ziel: Der Forderung nach Fortsetzung des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ Gehör verschaffen. Die GEW Hessen unterstützt das Vorhaben. Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen, betont, „der Spracherwerb ist ein wichtiges Grundgerüst für erfolgreiches Lernen und somit auch für die gesamte weiter Entwicklung von Kindern.“

bildungsklick

BAYERN

Aktion „Ukrainische Lehrkräfte gesucht“ zeigt Erfolg

Mit seiner Aktion „Ukrainische Lehrkräfte gesucht“ hat der Bayerische Philologenverband allein in Bayern Kontakte von über 600 geflüchteten Lehrkräften sammeln und weitergeben können. Der bpv nutzte für den Aufruf die Reichweite seiner Kanäle und vermittelte zwischen Schulen und ukrainischen Lehrerinnen und Lehrern.

bildungsklick

BREMEN

Kindertagespflegekräfte können fortan in Kitas tätig werden

Die Veränderung der Richtlinie für den Betrieb von Tageseinrichtungen für Kinder im Land Bremen ist beschlossen: Kindertagespflegekräfte können als Zweitkraft in Kitas tätig werden. Die Kinder- und Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp (SPD) zeigt sich zufrieden und betont, dass es für gute frühe Bildung und mehr Qualität in Kitas auch mehr Fachkräfte braucht. Kindertagespflegeperson sollen sich berufsbegleitend zur sozialpädagogischen Assistenz oder zur Erzieherin und zum Erzieher aus- und weiterbilden können.

bildungsklick

SACHSEN-ANHALT

Grundschullehrkräfte fordern bessere Bezahlung

Mehrere Hundert Grundschullehrkräfte sind dem Aufruf der GEW gefolgt und protestierten am vergangenen Donnerstag für eine bessere Bezahlung. Grundschullehrkräfte in Sachsen-Anhalt verdienen bis zu 500 Euro weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen anderer Schulformen und in den Nachbarbundesländern. Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) hat sich bereits für eine bessere Bezahlung der Grundschullehrkräfte ausgesprochen.

Süddeutsche Zeitung
Portrait von Winona von Vlahovits
Autor/in: Winona von Vlahovits

In der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bin ich Volontärin für den Bereich Presse, Public Affairs und Digitale Kommunikation.
Als Masterabsolventin der Politischen Kommunikation finde ich es spannend, auf die gesellschaftliche Relevanz von guter früher Bildung aufmerksam zu machen. An einem perfekten Wochenende erkunde ich entweder das Berliner Umland oder Ausstellungen und am Sonntag gibt es Lasagne.

Alle Artikel von Winona von Vlahovits
Kommentar schreiben