Digitalpakt Kita, MINT-Report und Kita-Ausbau

Kinder experimentieren mit orangefarbener Flüssigkeit
© Christoph Wehrer / Stiftung Haus der kleinen Forscher

BUNDESWEIT

DigitalPakt Kita – Jetzt!

Die drei bundesweit tätigen Bildungsakteure, FRÖBEL e.V., der Didacta Verband e.V. und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, fordern den Bund zum Handeln bei der Digitalisierung von Kitas auf. In ihrem gemeinsamen Appell plädieren die Unterzeichnenden für einen DigitalPakt Kita. Denn: Kitas sollten als elementare Bildungseinrichtungen formal als Teil des Bildungswesens anerkannt und entsprechend mit digitalen Medien für ihre Bildungsarbeit ausgestattet werden.

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Arbeitskräfte im MINT-Bereich fehlen

Deutschland fehlen rund 326.100 Arbeitskräfte im MINT-Bereich, zeigt der am Mittwoch veröffentlichte „MINT-Herbstreport“ des Nationalen MINT Forums. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, braucht es langfristige und strukturelle Veränderungen – schon in der frühen Bildung. Das fordern die Vorstände des Nationalen MINT Forums, Edith Wolf und Dr. Ekkehard Winter. Eine besondere Rolle könne dabei der schulische Ganztag spielen. Durch hochwertige MINT-Angebote und die Einbindung außerschulischer Akteure, können Bildungs- und Teilhabechancen verbessert werden, so Wolf und Winter.

Nationales MINT Forum

Schulischer Ganztag ist mehr als Betreuung

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) fordert eine Neuausrichtung des Ganztags. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung bis 2026 müsse mit strukturellen Veränderungen einhergehen. Um Teilhabe- und Bildungschancen von Kindern zu fördern, muss im Ganztag ein vielfältiges Bildungsangebot bereitgestellt werden. Dafür sollten auch außerschulische Akteure eingebunden werden.

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Rückläufige Investitionen für Kitas

Die deutschen Kommunen investieren zu wenig in den Ausbau von Kitas. Der Investitionsstau steigt deutschlandweit auf 10,5 Milliarden Euro, gibt eine Studie der staatlichen Förderbank KfW bekannt. Dahinter liegen jedoch große Unterschiede zwischen den Kommunen. Die Gründe für die Differenzen liegen laut KfW in unterschiedlichen Haushaltslagen oder Unterschieden in der demografischen Entwicklung begründet. Seit zwei Jahren sind Investitionen für Kitas rückläufig.

NEWS4TEACHERS

Das Schulsystem braucht einen „Theorieschock“

Warum ist es gut, wenn junge Lehrkräfte im etablierten Schulsystem anecken? Felise Maennig-Fortmann, Referentin für Bildungspolitik bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, Johanna Mehler Masterstudentin der Data Science for Public Policy und Jan Wöpking, Geschäftsführer der German U15, schreiben darüber, wie erfahrene Lehrkräfte in Schullaboren von den Berufsanfängern lernen könnten.

DIE ZEIT

Was braucht es für mehr Chancengerechtigkeit zum Schulanfang?

Vor dem ersten Schulstart werden alle zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler in sogenannten Schuleingangsuntersuchungen von Amtsärztinnen und -ärzten untersucht. Durch lückenhafte Untersuchungen während der Corona-Pandemie liegen für die aktuellen Vorschulkinder noch keine statistischen Auswertungen vor. Ablesen lässt sich aber schon jetzt, dass sich die gesundheitliche Chancenungleichheit durch die Pandemie noch mal verstärkt hat. Welche zentrale Rolle Kitas dabei spielen, soziale Ungleichheiten auszugleichen und warum es dafür dringend bessere Rahmenbedingungen braucht, darüber schreibt DIE ZEIT.

DIE ZEIT

NIEDERSACHSEN

Mehr Kinder besuchen eine Kindertageseinrichtung

Die Zahl der Kinder in Niedersachsens Kindertageseinrichtungen steigt. 61.095 Kinder unter drei Jahren besuchen eine Grippe oder Kindergarten, das sind 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Alter von drei bis sechs Jahren besuchen 211.564 Kinder eine Tageseinrichtung und damit 2,3 Prozent mehr als in 2021. Die Betreuungsquote für Kinder zwischen drei und sechs Jahren liegt damit bei 91,9 Prozent.

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Portrait von Winona von Vlahovits
Autor/in: Winona von Vlahovits

In der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bin ich Volontärin für den Bereich Presse, Public Affairs und Digitale Kommunikation.
Als Masterabsolventin der Politischen Kommunikation finde ich es spannend, auf die gesellschaftliche Relevanz von guter früher Bildung aufmerksam zu machen. An einem perfekten Wochenende erkunde ich entweder das Berliner Umland oder Ausstellungen und am Sonntag gibt es Lasagne.

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