"Das Feedback spornt uns immer an, weiterzudenken!"

Eine Frau hält ein Tablet in den Händen
© Thomas Ernst / Stiftung Haus der kleinen Forscher
Unabhängig von Ort und meist auch von Zeit fortbilden: Das macht der Campus möglich - natürlich in geprüfter Qualität.

Da knallen die Korken: Die Lernplattform Campus der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" feiert Nutzerjubiläum! 50.000 Pädagoginnen und Pädagogen nutzen das Angebot, um sich flexibel und fachlich fundiert fortzubilden und auszutauschen. Gerade in herausfordernden Zeiten wie die der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach individuellem Online-Lernen groß - davon profitiert auch der Campus. Welche Angebote Publikumsrenner sind und wie das Campus-Team immer wieder neu denkt, verrät die Teamleiterin Online-Lernen Manja Wolff im Interview.

Manja, wenn Du den Campus in seinem Anfangsjahr 2013 mit der Plattform heute vergleichst: Was hat sich verändert?

Neben der Zahl der Nutzerinnen und Nutzer natürlich das vielfältige und mittlerweile sehr umfangreiche Angebot auf der Lernplattform: Angefangen haben wir zunächst mit Selbststudieneinheiten – unseren offenen Online-Kursen – und 2014 sind dann die moderierten Online-Kurse zum "Tag der kleinen Forscher" hinzugekommen. Diese haben wir dann jährlich einmal, immer parallel zum Aktionstag, angeboten. Seit 2018 bieten wir auch Webinare für die Zielgruppe an. Diese haben sich gerade im letzten Jahr zum Publikumsrenner entwickelt. Auf der Plattform bieten wir aber auch Videos, Podcasts und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Nutzerinnen und Nutzern.

Was unterscheidet den Campus von anderen Lernplattformen?

Porträtbild von Manja Wolff
© Heidi Scherm/Stiftung Haus der kleinen Forscher
Manja Wolff, Expertin der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" für den Online-Campus

Genau dieses breite Spektrum: Wir haben nicht nur ein vielfältiges Lernangebot, sondern bei uns können sich alle Nutzerinnen und Nutzer kursübergreifend in Foren oder Gruppen austauschen. Der Dialog oder auch das Austauschen in einer Gruppe ist ein wichtiger Faktor für das soziale Lernen und unterstützt den individuellen Lernprozess. Deshalb bieten wir fünf Themenforen an, die die Pädagoginnen und Pädagogen für diese persönlichen und auch fachlichen Gespräche nutzen können. Möchte man sich zu Themen darüber hinaus austauschen oder an bestimmten Themen gemeinsam arbeiten, können die Nutzerinnen und Nutzer eigene Gruppen gründen und andere dazu einladen.

Welche Angebote sind die beliebtesten – gibt es einen Dauerbrenner?

Bei den offenen Online-Kursen ist momentan "MINT ist überall" der Renner. Hier haben wir seit der Veröffentlichung im letzten Jahr 16.674 Teilnehmerbescheinigungen ausgestellt. Bei den moderierten Online-Kursen ist es zum einen unser Klassiker "Ko-Konstruktive Lernbegleitung" – dieser war einer der ersten moderierten Online-Kurse, die wir angeboten haben – zum anderen der sehr praxisorientierte "Kommst du mit, die Zeit entdecken" oder "Forscherideen im Alltag". Bei den Webinaren sind immer sehr schnell zwei unserer Angebote zum Philosophieren mit Kindern (hier und hier) ausgebucht. Diese zeigen wundervoll in einem Einstiegs- und einem Aufbau-Webinar, wie man diese Methode beim Entdecken und Forschen im pädagogischen Alltag einsetzen kann. Verallgemeinernd kann man aber nicht sagen, dass es ein bestimmtes Lieblingsangebot gibt – das ist eher abhängig vom Interesse und den Vorerfahrungen, die die jeweilige pädagogische Fach- und Lehrkraft mitbringt. Je nachdem, ob sie sich lieber in einer Gruppe oder alleine einem Thema widmen möchte oder eine kurze Anregung bzw. Impuls durch eine Expertin oder Experten haben möchte.

Auf dem Campus wird viel kommuniziert: Welche Rückmeldungen geben die Nutzerinnen und Nutzer?

Wir haben bisher immer viel Feedback bekommen und das freut uns sehr. Darunter befinden sich Anregungen, was wir besser machen können. Das hilft uns in unserer Weiterentwicklung; wir lernen dadurch die Bedarfe der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte viel besser kennen. Aber wir bekommen auch viel Lob und darüber freuen wir uns natürlich auch sehr. Das zeigt uns, wie gut digitale Lernangebote die Pädagoginnen und Pädagogen in ihrer Weiterbildung unterstützen können – und das spornt uns an, dieses Angebot kontinuierlich auszubauen.

50.000 Nutzerinnen und Nutzer - flexible Weiterbildung ist so gefragt wie nie!

© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Im vergangenen Jahr hat sich aufgrund der Corona-Pandamie die Zahl der Neuregistrierungen auf dem Campus vervielfacht; die Stiftung reagierte schnell und bot innerhalb kürzester Zeit zusätzliche Online-Angebote an. Erfahren Sie hier mehr Hintergründe und Statements zur Lernplattform.

Neugierig geworden? Hier finden Sie alle aktuellen Online-Lernangebote!

Portrait von Manja Wolff
Autor/in: Manja Wolff

Über das Entwickeln, Durchführen und Betreuen von Workshops und Projekten in einer Fortbildungseinrichtung für digitale Medien mit der Zielgruppe pädagogischer Fach- und Lehrkräfte, bin ich zur größten MINT-Bildungsinitiative Deutschlands gekommen. Seit 2012 bin ich aktiv im Online-Lernbereich und interessiere mich für das Leben und Arbeiten im digital age im Allgemeinen.

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Portrait von Miriam Sandabad
Autor/in: Miriam Sandabad

Ich bin in der Stiftung für das digitale Kommunizieren zuständig und sorge unter anderem auf dem Blog, der Website und den Social Media-Kanälen dafür, dass das Forschen auch online stattfindet. Analog hingegen findet man mich häufig vor Kuchentheken oder (Kinder-)Konzertbühnen.

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