KW47: Initiativen für BNE ausgezeichnet

Ein Mädchen und ein Junge sitzen in einem Beet und schaufeln
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
Der wöchentliche Lauf durch die Nachrichten rund um Bildungsthemen.

BUNDESWEIT

100 vorbildliche Beispiele für zukunftsfähiges Denken und Handeln ausgezeichnet

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission haben am Mittwoch im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung gemeinsam 100 Bildungsinitiativen aus ganz Deutschland ausgezeichnet. 55 Lernorte, 36 Netzwerke und neun Kommunen zeigen beispielhaft, wie Nachhaltigkeit systematisch in der deutschen Bildungslandschaft verankert werden kann. Im Futurium in Berlin haben Christian Luft, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, die BNE-Auszeichnungen überreicht. Bildungsstaatssekretär Christian Luft: "Die Zukunft können wir nur gestalten, wenn es uns gelingt, alle Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen. Dafür steht Bildung für nachhaltige Entwicklung und deshalb unterstützt das Bundesbildungsministerium das Weltaktionsprogramm der UNESCO. Die heute ausgezeichneten Initiativen zeigen die Vielfalt und den Nutzen von Bildung für nachhaltige Entwicklung für unser Leben. Sie tragen dazu bei, Nachhaltigkeit zum selbstverständlichen Teil des Alltags vieler Menschen zu machen. Sie motivieren, aktivieren und zeigen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung gelingen kann […]."

Bundesministerium für Bildung und Forschung

MINT-Herbstreport 2019

Eine aktuelle Unternehmensbefragung des IW-Zukunftspanels von November 2019 zeigt, dass ein Großteil der Unternehmen vor großen Herausforderungen steht. Protektionismus, Probleme bei der Fachkräfteverfügbarkeit, Klimaschutz, die Konkurrenz durch chinesische Unternehmen und die Digitalisierung wirken sich bereits in den letzten fünf Jahren auf die Geschäftstätigkeit aus und führen in den kommenden Jahren zu weiter steigenden Herausforderungen für die Geschäftsmodelle. Der Bedarf an qualifizierten MINT-Arbeitskräften bleibt hoch. Quereinsteiger, die MINT-Fächer unterrichten, brauchen geeignete Förderungen. Das zeigt u.a. der MINT-Herbstreport 2019.

Institut der deutschen Wirtschaft

BRANDENBURG

Ministerpräsident Woikde und Kenia-Kabinett in Brandenburg vereidigt

Seit Mittwoch regiert die neue Kenia-Koalition aus SPD, CDU und Grüne das Land Brandenburg. Am Vormittag wurde Ministerpräsident Dietmar Woidke im Landtag wiedergewählt. Gut zweieinhalb Monate hat die Bildung der neuen Regierungskoalition gedauert. Manja Schüle (43, SPD) wird neue Wissenschaftsministerin. Sie folgt Martina Münch (SPD), die nicht mehr Teil der Landesregierung sein wird. Schüle war seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestags. Zuvor war sie Büroleiterin von Minister Günter Baaske (SPD) im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie im Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

MOZ.de

HESSEN

Gute-KiTa-Vertrag unterzeichnet

Mit 412,6 Millionen Euro bis zum Jahr 2022 unterstützt der Bund das Land Hessen darin, die Qualität der Kindertagesbetreuung zu sichern und weiterzuentwickeln. In der Hessischen Staatskanzlei haben am Mittwoch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, den Bund-Länder-Vertrag zur Umsetzung des Gute-KiTa-Gesetzes für das Land Hessen unterzeichnet. Es ist der 16. Vertrag zwischen dem Bund und einem Bundesland zur Umsetzung des Gute-KiTa-Gesetzes. Damit sind die Verträge zwischen dem Bund und allen Bundesländern geschlossen und der Überweisung der Mittel aus dem Gute-KiTa-Gesetz an die Länder steht nichts mehr im Wege. Aus dem Programm „Starke Heimat“ gibt Hessen bis 2024 zusätzlich insgesamt 720 Millionen Euro zusätzlich in die Kitas. „Konkret werden die Bundesmittel im Rahmen des Gute-KiTa-Gesetzes in Hessen eingesetzt, um die Personalausstattung und damit die Qualität der Kindertagesbetreuung vor Ort zu stärken. Der Fachkraft-Kind-Schlüssel wird verbessert und die Kita-Leitungen werden gestärkt. "Das trägt auch dazu bei, Fachkräfte in den Kitas zu halten und Menschen neu für dieses Berufsfeld zu gewinnen", so Klose.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

NORDRHEIN-WESTFALEN

NRW und Bund unterzeichnen Gute-KiTa-Vertrag über rund 1,2 Milliarden Euro

Auch das Land Nordrhein-Westfalen wird gemeinsam mit dem Bund und den Kommunen massiv in die frühkindliche Bildung investieren. Ab dem kommenden Kindergartenjahr werden jährlich zusätzlich fast eine Milliarde Euro allein in die Qualität der Kitas fließen. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und der stellvertretende Ministerpräsident Dr. Joachim Stamp unterzeichneten am Dienstag in Düsseldorf den entsprechenden Vertrag. Neben erheblichen Qualitätsverbesserungen wird die Landesregierung mit den Mitteln auch ein zweites beitragsfreies Jahr ermöglichen. Dr. Joachim Stamp: "Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Bund und den Kommunen massiv in die frühkindliche Bildung zu investieren. Wir fördern vor allem Qualität, ermöglichen mit Unterstützung der Gute-KiTa-Mittel aber auch Entlastung für Familien mit Kindern. Auch mit unserer Reform des Kinderbildungsgesetzes sorgen wir für mehr Qualität in der frühkindlichen Bildung. Denn genau hier wird der Grundstein für die spätere Bildungsbiographie gelegt. Für uns in Nordrhein-Westfalen ist es wichtig, dass alle Beteiligten Planungssicherheit bekommen. Dafür sorgen wir mit unserer Reform. Frühkindliche Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und daher eine gemeinsame Anstrengung von Bund, Ländern und Kommunen. Vom Bund erwarten wir deshalb, dass auch er sich zu seiner Verantwortung bekennt und die Mittel über 2022 hinaus entfristet."

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Portrait von Anna Lenke
Autor/in: Anna Lenke

In der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ unterstütze ich das Team Presse, Public Affairs und Digitale Kommunikation u.a. mit dem wöchentlichen Nachrichtenmonitoring und dem Pressespiegel. Während meines dualen Studiums in Bielefeld habe ich bereits erste Kommunikationserfahrungen sammeln können. Mir macht die Arbeit im bildungspolitischen Umfeld sehr viel Spaß und ich freue mich auf die kommenden Zeiten in der Stiftung.

Alle Artikel von Anna Lenke
Kommentar schreiben